Berufsbild

Was tun Zahntechniker und Zahntechnikerinnen?

In enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten und Kieferorthopäden stellen Zahntechniker und Zahntechnikerinnen alle Arten von Zahnersatz her: Prothesen, Brücken, Kronen, Füllungen usw. Auch zahn- und kieferregulierende Spangen und Zahnschienen fertigen Dentaltechniker in ihren Labors.
Zahnärzte oder Kieferorthopäden nehmen Abdrücke von Zähnen oder Kiefern der Patienten und schicken diese mit einer Auftragsbeschreibung an das Dentallabor. Nach diesen Vorgaben entstehen in handwerklicher Maßarbeit Unikate für Patienten.

Je nach Füllung oder Zahnersatz kombinieren Zahntechniker und Zahntechnikerinnen verschiedene Materialien miteinander: Kunststoff, Porzellan, Titan und Legierungen aus Gold, Platin oder Silber. Wie die Form kann der Dentaltechniker auch die Farbe des Zahnersatzes auf die natürlichen Zähne des Patienten abstimmen. Reparaturen, Modifikationen und Reinigungen zum Beispiel von Prothesen gehören ebenfalls zu den Aufgaben des Zahntechnikers. Sorgfalt, Geschick und handwerkliches Können sind wichtige Voraussetzungen für die Arbeit des Zahntechnikers.

Das Handwerk erlernen die Auszubildenden in einer 3 ½ -jährigen Lehre, üblicherweise über Berufsschule und Lehrbetrieb. Es ist keine bestimmte Schulbildung als Voraussetzung vorgeschrieben, ein mittlerer oder höherer Bildungsabschluss ist aber empfehlenswert. Die Arbeit als Zahntechniker erfordert Sorgfalt, Ausdauer und ein gutes Auge. Darüber hinaus ist Interesse an Medizin, Chemie und Physik wichtig für die vielschichtigen Aufgaben als Dentaltechniker. Wesentlich ist außerdem Engagement, dem Patienten helfen und seine (Zahn-)Gesundheit wiederherstellen zu wollen.

Ausbildungsvergütungen:

1. Lehrjahr: 410,-- Euro
2. Lehrjahr: 450,-- Euro
3. Lehrjahr: 510,-- Euro
4. Lehrjahr: 590,-- Euro

ab 01.09.2016 gelten neue Ausbildungsvergütungen:

1. Lehrjahr: 560,-- Euro
2. Lehrjahr: 600,-- Euro
3. Lehrjahr: 650,-- Euro
4. Lehrjahr: 710,-- Euro


Die Aufstiegschancen reichen vom Abteilungsleiter und Cheftechniker bis hin zum Zahntechnikermeister und selbstständigen Handwerker. Auch eine Spezialisierung ist möglich, zum Beispiel für Modellguss, Prothetik oder Keramiktechnik.

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