Der CDU-Wirtschaftsrat hat vorgeschlagen, alle zahnärztlichen Behandlungen außer Notfällen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung herauszunehmen. Dazu wurde auch die Versorgung der Bevölkerung mit Zahnersatz gehören.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat darauf sofort reagiert. Zitat: „Die Forderung, Zahnbehandlungen als Leistung der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen, wird nicht umgesetzt. Es wäre eine Abkehr vom Solidarsystem und widerspricht dem Ziel, Prävention zu stärken.“
Auch der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen reagiert und legte bereits den Entwurf für eine gemeinsame Erklärung vor, die im Rahmen der Mitgliederversammlung des VDZI Anfang März in Leipzig verabschiedet werden soll.